"Mich betrifft Sporternährung nicht." Bist du dir sicher?
Das Thema, wen denn eigentlich Sporternährung betrifft, war in vielen Gesprächen heiß diskutiert & vielleicht denkst auch du, dass dich das gar nicht betrifft... ?
In soo vielen Gesprächen, die ich in letzter Zeit hatte, kam die Aussage: "Mich betrifft Sporternährung nicht." – mit Freundinnen, in Coachings oder auch bei Instagram.
"Sporternährung betrifft nur Leisstungssportler*innen." Denkst du das auch?
Und ich verstehe diesen Gedanken ehrlich zu 100%, denn das war auch das, was mir lange im Weg stand ehrlich gesagt...
Wen betrifft das Thema nun oder wen betrifft es nicht und warum brenne ich so sehr dafür, dich dazu zu bringen, deine Ernährung besser an dein Training anzupassen??
Du musst keinen Leistungssport betreiben, damit dich Sporternährung betrifft! Let me explain >>>
Nehmen wir eine Person, die 3-4x pro Woche Sport macht – ob ihr Ziel Muskelaufbau, Ausdauerleistung verbessern, Wohlfühlen, Abnehmen etc. ist, einfach mal ganz außen vor.
• 2x geht sie ins Fitnessstudio und 1-2x macht sie eine Form von Ausdauertraining.
• Ihre tägliche Essensroutine ist an den meisten Tagen Frühstück um 8:30 Uhr, Mittagessen um 12:30 Uhr und Abendessen um 18:30 Uhr.
Nachmittags hat sie häufig schon mega dolle Hunger und fängt das Snacken an, manchmal geht es aber auch ohne. Das funktioniert für ihre Tage, an denen sie nach der Arbeit nicht noch zum Sport geht vielleicht noch ganz in Ordnung, fühlt sich aber auch schon doof an und eher wie aushalten statt wirklich gut.
An den Tagen, an denen sie dann nach der Arbeit zum Sport geht, hat sie manchmal ganz okay Energie, manchmal fehlt ihr aber jegliche Kraft, die Herzfrequenz ist viel höher, sie kann sich nicht wirklich steigern und nicht mehr konzentrieren, irgendwie macht es dadurch auch deutlich weniger Spaß und der Körper und das Körpergefühl verändern sich ehrlich gesagt auch nach wochenlangem, regelmäßigem Training nicht wirklich...
Warum dieses Beispiel?
Weil bereits hier "Sporternährung" ins Spiel kommt. Sporternährung heißt nicht nur, die maximale Leistung herausholen zu können. Sporternährung ist auch dafür da, dafür zu sorgen, dass dein Körper in deinen Trainingseinheiten (egal, wie oft, wie viel, welche Art von Training) die nötige Energie zur Verfügung hat und du dir damit etwas Gutes tun kannst, statt genau das Gegenteil damit zu erreichen: Nämlich, dass du mit Energielosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Heißhunger und vielem mehr zu kämpfen hast!
Sporternährung in diesem Beispiel würde bedeuten, eine passende Mahlzeitenstruktur über den Tag herzustellen, sowohl an den Trainingstagen als auch an den trainingsfreien Tagen: Ein passender Snack am Nachmittag oder auch am Vormittag und das Mittagessen etwas nach hinten zu schieben. Auch hier geht es dann aber schon darum, dass das Mittagessen nicht einfach nur ein Blattsalat oder eine Mini-Portion ist, sondern eine ausgewogene, gute Mahlzeit! Genauso ist auch das Abendessen nach dem Training entscheidend und generell die Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in den Mahlzeiten, um wirklich etwas (positiv) verändern zu können.
Im Detail unterscheiden sich natürlich gewisse Faktoren und Prioritäten, ob Leistungssport oder Breitensport, aber eine passende Ernährung im Trainingsalltag ist für alle entscheidend, egal, wie oft in der Woche Sport gemacht wird.





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