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Warum NEUJAHRSVORSÄTZE & Crash-Diäten scheitern... & was du stattdessen tun kannst

  • franziskahadaschik
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Wie du deine Ernährung nachhaltig anpassen & optimieren kannst!

Ernährungsberatung & Sporternährung Franziska Hadaschik I Nachhaltige Ernährung für mehr Energie & Regeneration

Kaum ist der 1. Januar da, startet der kollektive Vorsatzmarathon: Ernährung optimieren, Training intensivieren, Routinen perfektionieren, alles soll sofort besser werden. Das kann schnell in Stress ausarten & zu Frust und schnellem Motivationsverlust führen – besonders jetzt im Winter, wenn Licht, Temperatur und Energielevel herausfordernd sein können.


Warum also ausgerechnet jetzt der Anspruch, in wenigen Wochen alles zu optimieren??

Der Januar fühlt sich oft wie ein Neustart an und gleichzeitig stecken wir gerade im tiefsten Winter. Kalte Tage, wenig Licht. Es gibt gute Gründe, warum wir im Januar Ruhe, Wärme und Rückzug suchen – und trotzdem wollen wir alle im Januar „voll durchstarten“. Aus ernährungswissenschaftlicher und ganzheitlicher Sicht ist das selten der beste Ansatz...


Ernährungsberatung & Sporternährung Franziska Hadaschik I Nachhaltige Ernährung für mehr Energie & Regeneration

Warum Neujahrsvorsätze & Vollgas im Januar oft scheitern:


  • Jahreszeit: Unser Körper ist auf Wintermodus eingestellt. Das Nervensystem braucht mehr Ruhe, Verdauung und Hormone arbeiten langsamer, Energieverbrauch steigt durch Kälte, Regeneration dauert länger...

  • Druck: Nach den Weihnachtsfeiertagen wollen wir alles kompensieren und setzen uns oft selbst unter Druck – Training, Diät, „besser werden“, optimieren, optimieren, optimieren. Zu hohe Erwartungen erzeugen Stress, Frust und schnellen Motivationsverlust.

  • Zu viel auf einmal: Arbeit, Termine, soziale Verpflichtungen – nach der ruhigen Zeit zwischen den Jahren geht alles wieder los.  In Kombination mit Neujahrsvorsätzen, intensivem Training und strikten Ernährungsplänen überfordert das die meisten, es ist schwer durchzuhalten und kann sehr frustrierend sein.


Neujahrsvorsätze sind häufig sehr negativ formuliert und mit Druck, Zwang und Verboten verbunden und häufig gegen die eigenen Bedürfnissen.



Was ich dir stattdessen empfehlen würde:

Im Winter braucht dein Körper mehr Regeneration, nicht weniger. Das bedeutet, Training, Alltag und Ernährung so zu gestalten, dass sie unterstützend wirken, statt zusätzlich zu belasten.


Wenn du etwas verändern möchtest und "neu starten" möchtest:

Dann frage dich nicht: Was muss ich weglassen oder verbiete ich mir?


Sondern:

  • Was kann ich hinzufügen, das mir gut tut?

  • Was gibt mir mehr Energie im Training und im Alltag?

  • Welche kleine Veränderung fühlt sich jetzt realistisch an?

  • Was würde mich gerade wirklich unterstützen & fühlt sich positiv und leicht an?

Kleine, konstante Veränderungen funktionieren langfristig besser als radikales „Alles oder Nichts“!

Mögliche Veränderungen & Anpassungen können sein:

  • Täglich eine warme Mahlzeit einbauen

  • Ein Frühstück wählen, das wirklich satt macht

  • Vor und nach dem Training bewusst essen

  • Regeneration genauso ernst nehmen wie Training, Disziplin & Belastung

  • Zwischen Mahlzeiten Pausen einplanen, statt dauerhaftes Snacken

  • Neue Rezepte ausprobieren & Kochen als gemütliche Quality-Time sehen – alleine oder mit Freunden

  • Ausreichend schlafen & Zeit für Entspannung einplanen

  • ...


Suche dir konkret 1-2 Punkte raus, die du dir vornehmen möchtest. Nicht alles auf einmal!

10 protein- & ballaststoffreiche Rezepte findest du in meinem kostenlosen Mini-ebook oder auf meinem Instagram-Account.

Fazit

Energie, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit entstehen durch Kontinuität – nicht durch Perfektion oder Crash-Diäten. Setze dir stattdessen realistische, erreichbare Ziele und führe neue Gewohnheiten schrittweise ein. Wenn du dir individuelle Begleitung wünschst – alltagstauglich, sportgerecht und ohne Diätdenken – melde dich gerne jederzeit bei mir. Kontakt


Und merke: Müdigkeit, Energielosigkeit, Hunger oder Verdauungsprobleme sind keine Disziplinprobleme, sondern wichtige Signale deines Körpers. Sie zeigen dir, wann es sinnvoll ist, das Tempo rauszunehmen oder einzelne Faktoren anzupassen – sei es Training, Ernährung oder Alltag.

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